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Katze vermisst, was tun?

Fast täglich gehen im Tierheim Anrufe von Leuten ein, die ihre Katze vermisst melden.
Wir wollen Ihnen mit einigen Tipps helfen, damit Ihr Vierbeiner schnellstmöglich wieder zu Hause ist.

  • Die Hauptursache für verschwundene Katzen ist erfahrungsgemäß, dass die Tiere irgendwo eingesperrt sind, von wo aus sie sich nicht mehr selbst befreien können.
    Gehen Sie deshalb abends (weil es dann in der Regel ruhiger ist) durch die Gegend und rufen sie nach dem vermissten Tier.
    Aber teilweise sind diese Tiere durch die Gefangenschaft so geschockt, dass sie nicht mehr miauen oder maunzen. Schauen Sie deshalb in jedem kleinen Winkel nach, wenn es Ihnen auch noch so unwahrscheinlich erscheint.
    Geben Sie nicht vorschnell auf!
  • Bitten Sie Ihre Nachbarn darum, ganz genau in deren Kellern, Schuppen, selten benützten Räumen usw. nachzuschauen. Optimal ist, wenn Sie als Tierbesitzer mitkommen dürfen, da sich die Katzen oft nicht bemerkbar machen, weil die Nachbarn für sie relativ fremd sind oder die Tiere durch die Gefangenschaft eingeschüchtert sind. Bleiben Sie hartnäckig, auch wenn die Nachbarn der Meinung sind, bestimmt Schuppen, Garagen usw. in der fraglichen Zeit nicht geöffnet zu haben. Manchmal macht man etwas ganz automatisch und denkt hinterher gar nicht mehr daran.
  • Suchen Sie auch an Stellen, an denen sich ihre Katze sonst nicht aufhält. Verletzte und kranke Katzen ziehen sich häufig zurück.
  • Tierheime, Tierschutzvereine, Katzenhilfen auch aus angrenzenden Landkreisen verständigen.
  • Bei Tierärzten in der Umgebung anfragen, Suchmeldung in den Tierarztpraxen aushängen.
  • Suchanzeige im Gemeindeblatt bzw. in der Zeitung (überregional) aufgeben, Aushänge in Geschäften und öffentlichen Einrichtungen Ihrer Nachbarschaft machen.
  • Erkundigen Sie sich bei der Straßenmeisterei, ob die Arbeiter im fraglichen Zeitraum ein überfahrenes Tier mitgenommen haben.
  • Haben Sie katzenfeindliche Nachbarn, die ihr Tier evtl. gefangen und woanders ausgesetzt haben?
  • Wohnen Sie in Waldnähe? Die offiziellen Zahlen besagen, dass jährlich mehr als 300.000 Katzen von Jägern erschossen werden. Der Abschuss einer Katze ist rechtlich leider zulässig, sobald sich das Tier mehr als 200 - 500 m (je nach Bundesland) vom bewohnten Gebiet entfernt aufhält.
  • Fehlen andere Katzen in der Nachbarschaft?
    Katzenfänger treiben immer noch ihr Unwesen. Seien Sie deshalb aufmerksam, beobachten Sie fremde auffällige Fahrzeuge, notieren Sie die Kennzeichen. Häufig wird nachts im Schutz der Dunkelheit gefangen,
    aber auch tagsüber sind diese Kriminellen aktiv.
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei, wenn Sie den Eindruck haben, es handelt sich um eine Straftat.
    Die Polizei ist Ansprechpartner bei Diebstahl, d. h. auch von Tieren.
  • Es kommt immer wieder vor, dass Tiere kilometerweit vom Wohnort entfernt wieder auftauchen, auch in anderen Landkreisen, in deren Tierheimen Sie Ihr Tier aufgrund der Entfernung gar nicht vermisst gemeldet hatten.
    Um den Besitzer dann schnell ausfindig machen zu können, ist im Vorfeld die Kennzeichnung und Registrierung eines Haustieres mittels Tätowierung oder Mikrochip wichtig. Tierheime und Tierärzte haben Lesegeräte.
    Taucht dort ein gechiptes oder tätowiertes Tier auf, so wird in Zusammenarbeit mit den Registrierungsstellen der Besitzer informiert.

Bei der Tätowierung wird dem Tier vom Tierarzt unter Betäubung (z. B. im Rahmen der Kastration) eine bestimmte Buchstaben-Zahlen-Kombination tätowiert. Der Nachteil hierbei ist, dass sie u. U. mit der Zeit verblasst oder schlecht lesbar wird.

Ein Mikrochip hat in etwa die Größe eines Reiskorns und wird vom Tierarzt unter die Haut injiziert. Hierfür wird keine Narkose benötigt. Dieser Transponder verfügt innerhalb seiner biologisch gut verträglichen Kapsel über einen numerischen Code, welcher mit Hilfe eines Scanners gelesen werden kann.

Beim
Deutschen Haustierrregister
01805-231414 (0,12 Euro pro Minute)

www.deutsches-haustierregister.de

sowie beim
TASSO Haustierzentralregister
06190-932214

www.tiernotruf.org

können Sie Ihr Tier nach der Kennzeichnung kostenlos registrieren lassen.

Falls Sie Ihrem Tier ein Halsband mit einem daran befestigten beschrifteten Adressanhänger umhängen, achten Sie unbedingt darauf, dass in das Halsband ein Stück dehnbares Gummiband eingearbeitet ist, damit sich das Tier daraus befreien kann, sollte es irgendwo hängen bleiben.
Es gibt auch Halsbänder, die aufgehen, sobald stark daran gezogen wird.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und einen guten Ausgang Ihrer Suche!

 

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Seite erstellt am: 04. Oktober 2015

letzte Änderung:
15. August 2017

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