mittelgrosse Hunde

Wir bitten die Tierfreunde, die Interesse an einem unserer Hunde haben, um vorherige Kontaktaufnahme per Telefon oder Email, damit sichergestellt ist, dass ein Ansprechpartner vor Ort ist, der sich genügend Zeit für ein Beratungsgespräch nehmen kann.

Da die Beratungs-/Vermittlungsgespräche für unsere Tierheimhunde von ehrenamtlich Tätigen durchgeführt werden, wäre es schade, wenn der Weg zu uns umsonst gefahren wird, der Hund evtl. gerade auf einem längeren Gassigang unterwegs ist oder die zuständige Person vielleicht schon mehrere andere Gespräche an diesem Tag terminiert und dann keine Zeit für Sie hat.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Tschai

Der Hilferuf für unser Dobimädchen Tschai liegt nun schon etwas zurück und wir möchten es auf keinen Fall versäumen, von ihr zu berichten. 

Nach dem schlimmen Bildern und dem Bericht aus der Tierklinik konnten wir Tschai mittlerweile gut mit Schmerzmitteln einstellen. Es ging und geht ihr zusehends besser und heute können wir sagen, dass sie unheimliche Schritte gemacht hat.

 

Durch die gezielt nach und nach etwas größeren Runden, die wir mit ihr gehen konnten, hat sie derweil gut an Muskeln aufgebaut, sie ist längst nicht mehr so schwach wie zuvor und kann nun auch mal ordentlich an der Leine ziehen. 

Jeder, der ihren Prozess seit ihrer Ankunft in unserem Tierheim mitverfolgt hat, freut sich darüber, wie gut es ihr trotz aller Umstände geht und darüber, was diese Hündin aus ihrem Leben macht. 

 

Letzten Freitag (13.01.) hatte Tschai nun auch ihren ersten Termin bei der Hundephysiotherapie "Bewegt" in Eberhardzell. Sie hat das toll gemacht, obwohl sie sehr aufgeregt war in der fremden Umgebung, fand sie doch auch zur Ruhe und genoss die Massagen und Lockerungen.
Weitere Termine folgen, und auch das Wasserlaufband steht nächste Woche an. 

Sicherlich wird es ihr sehr gut tun, die Verspannungen zu lösen die sich während ihrer langen schmerzhaften Zeit gebildet haben, weiter Muskeln aufzubauen, wieder ein besseres Körpergefühl zu entwickeln, und vielleicht sogar dadurch eine Verbesserung ihres Gleichgewichts zu bekommen.
In jedem Fall bringt es ihr Wohlgefühl, einen kleinen Ausflug und Abwechslung zum Tierheimalltag und ganz viel Aufmerksamkeit.
Wir werden hier weiter berichten und weitere Fotos und Videos einstellen. 

 

Nun dazu, was wir uns für unsere Tschai für die Zukunft wünschen. Wir haben sie nun in der Zeit gut kennengelernt und dürfen natürlich ihr ganz großes Ziel - die eigenen besonderen Menschen für einen besonderen Hund - nicht aus den Augen verlieren. 

 

Ganz vorneweg gibt es 2 Dinge die das Größte für Tschai sind :
 

1. Fressen (am liebsten Alles und viel davon) und
2. Schmusen. Tschai ist eine Schmusebacke ohne Grenzen, sie liebt Streicheleinheiten und möchte ganz nah bei ihren Menschen sein. Am liebsten hat sie dabei direkten Körperkontakt, legt beim Schmusen Pfötchen auf oder drückt sich fest an.
Wir suchen hier also gesunde ausdauernde Hände die ganz viel Liebe zu geben haben. 

 

Tschai ist dobermanntypisch nervös und hibbelig, immer vorne mit dabei und hat die berühmten Hummeln im Hintern. Durch ihre Erkrankung gilt es, für sie auch Alternativen zu finden, um sie geistig auszulasten. Sie ist sehr mit der Nase dabei und man könnte zum Beispiel Suchspiele aufbauen.
Auch weiter am Hunde- Einmaleins mit ihr zu arbeiten wäre wichtig, sie ist aber unheimlich aufmerksam und gelehrig. 

 

Sie ist freundlich zu jedermann, und geht auf alle Menschen offen zu. 

Radfahrer muß man ihr noch näherbringen, hier reagiert sie beim Spaziergang.
Vermutlich muß man sie auch an andere Reize noch in Ruhe gewöhnen. 

Es scheint momentan, dass Tschai ganz viel nachzuholen hat. Sie steckt voller Tatendrang und man muß sie oft noch etwas zügeln damit sie sich nicht überschätzt.
Denn ihr Körper wird leider nie so viel mitmachen können wie ihr Dobiköpfchen gerne möchte. 

Vermutlich wird das aber auch besser, sobald sie in einem Zuhause ist und nicht mehr den Tierheimstress hat. Es sind doch oft nur kurze Zeiten am Tag, in denen die Hunde im Tierheim ihre Highlights haben. Dennoch macht Tschai das unheimlich gut! 

Hier wird künftig aber auch die Vernunft und Verantwortung ihrer Menschen nötig sein, einzuschätzen, wieviel sie soll und kann. 

 

Derzeit läuft Tschai tagesformabhängig gerne 30 Minuten und, man muß sie dann einfach auch beobachten.
Fängt sie an mit den Beinchen zu schlürfen, ist es spätestens an der Zeit in Ruhe umzukehren. 

 

Tschai fährt außerdem toll im Auto mit, dabei beobachtet sie fasziniert was überall auf der Straße und am Wegesrand passiert.
Man muß hier auf jeden Fall mit einer Rampe arbeiten oder sie in und aus dem Auto heben. 

 

Am liebsten würden wir sie als Einzelhund zu Menschen vermitteln, die viel Zeit für sie haben.
Ein eigener eingezäunter Garten wäre unheimlich schön für sie. Wichtig wäre, dass sie ebenerdig wohnt und keine Treppen oder nur sehr wenige laufen muß.
Es sollten keine Kleintiere im Haushalt sein, sie zeigt hier starke Ambitionen.
Und auch kleine Hunde gehören nicht zu ihren direkten Freunden. Größere Rüden sind hingegen kein Problem, Hündinnen vermutlich eher nach Sympathie.
Leider sollte sie von Toben und Gebalge mit anderen Hunden auch fern gehalten werden.
Sie wird hier definitiv mitmischen und mithalten wollen, und körperlich völlig untergehen und sich womöglich schaden. 

 

Bei der Abgabe von Tschai wurde uns mitgeteilt, dass sie seit der Kastration eine leichte Inkontinenz hat und etwas tröpfelt. Hierzu können wir im Tierheim keine Aussage machen, da wir ihren Zwinger nahezu komplett mit Decken ausgelegt haben um die Rutschgefahr für sie zu minimieren.
Neue Besitzer sollten dies aber auf jeden Fall schonmal gehört haben. 

 

So toll sie sich macht, sie hat einfach auch immer wieder Momente da hat sie ihre Beinchen nicht unter Kontrolle, fällt oder knickt um.

Meist wenn sie unkonzentriert und abgelenkt ist, oder sich überschätzt. 

 

Zusammenfassend ist Tschai ein Rundumschatz mit Handicap, ein Hauptgewinn für verantwortungsvolle Menschen die einem solchen Tier noch die schönste, wenn auch begrenzte Zeit, schenken möchten. 

 

Entbehrungen hatte dieses Mädchen schon genug.
Wir suchen nun jemanden der ihren Reisekoffer bis oben randvoll packt mit Liebe!

Lennox

  • American Bully Pocket
  • Rüde
  • Geb. ca. 2020

Wenn Lennox draußen unterwegs ist, möchte er am liebsten zügig laufen und das ist bei dem kleinen Kraftpaket noch etwas anstrengend.
Er läuft gerne große Runden und kann auch gut in einer Hundegruppe mitlaufen. Ansonsten wäre er gern Einzelprinz, oder zu einer netten Hundedame dazu.
Katzen sollten nicht in seinem neuen Zuhause sein.

Beim Spazieren laufen interessieren ihn weder andere Hunde, Jogger, Fahrradfahrer oder Spaziergänger. Fahrende Autos erregen eher seine Aufmerksamkeit und er steigt auch sehr gerne in ein Auto ein.
Findet er beim Spazieren laufen einen größeren Baumstamm, möchte er ihn unbedingt mitnehmen und man hat dann auch Mühe, ihn wieder davon abzubringen. Normale Stöcke interessieren ihn nicht, das müssen schon mindestens armbreite Exemplare sein.
Er zeigt aber keinerlei Aggression, wenn man versucht, ihm seine Errungenschaft wieder abzunehmen. Fußbälle und Spielzeug zerlegt er auch im Auslauf.
Wenn man beim Spazieren laufen mit ihm kleine Suchspiele oder Übungen einbaut, kann man seine Aufmerksamkeit gut auf sich lenken.
Er freut sich sehr auf Leckerlis und ist ein ganz lieber umgänglicher Kerl.

 

Draußen ist er noch zu aufgeregt, um Streicheleinheiten zu genießen, aber im Zwinger wird er schon langsam eine richtige Schmusebacke.
Daheim auf einem Sofa, wird er das bestimmt bald sehr genießen.

 

Bei Interesse an Lennox bitte Mail an mail@tierschutzverein-biberach.de und vergesst eure Telefonnummer nicht.

Harry

  • Mischling
  • Rüde, unkastriert
  • Schulterhöhe ca. 45 cm
  • Geb. ca. 2016
  • Im Tierheim seit: November 2021

Unser Harry kam leider nach 6 Monaten aus der Vermittlung zurück.

 

Was sollen wir sagen…
Es schmerzt, wenn eine Vermittlung nicht gut geht.
Man sucht nach Erklärungen, hat man etwas übersehen, reflektiert die Bedingungen für eine nächste Vermittlung. Klar ist nur, dass Harry nun mit der erneuten Tierheimsituation klarkommen muss. Hierbei unterstützen wir ihn, auch bei den Dingen bei denen Harry nun wieder mehr Unterstützung braucht, wie z. B. bei Hundebegegnungen oder Kontakt zu Kindern.

 

Harry ist ein kleiner aber sehr kraftvoller quirliger Kerl, der als er zu uns kam, alles verbellte was ihm entgegenkam (Autos, Fahrräder, Fußgänger etc.).
Harry zeigte deutliches Beute- und Jagdverhalten, reagierte aber durch die Hilfe seiner Bezugspersonen viel relaxter auf Bewegungsreize, als zu Beginn.
Das ist ein Thema, das ihn aktuell aber wieder in Stress versetzt.
Ball- und Zerrspiele sollten bei ihm in Maßen gespielt werden, wenn überhaupt, um dieses natürliche Verhalten nicht weiter anzutreiben.
Doch es ist schön zu sehen, dass er sich wirklich entspannt mit seinem Ball beschäftigen kann und ihn auch liegen lassen kann.
Harry hat ein tolles Näschen, ruhige Kopf- und Nasenarbeit helfen ihm, herunterzufahren und sich zu konzentrieren. Hierbei ist er sehr gewillt mitzuarbeiten und zeigt sich motiviert.
Harry ist begeisterungsfähig und lernt sehr schnell. So werden auch die Spaziergänge entspannter, was man auch schnell merkt, sobald er nicht von Reizen überflutet ist.
Er kann mittlerweile auch recht schön an der Leine laufen, daran muss aber weiter mit ihm gearbeitet werden, denn es ist teilweise noch ausbaufähig, denn Harry ist ein Powerpaket. Mit der richtigen Auslastung in seinem neuen Zuhause wird das sicher nochmal besser.
Er wird bei uns mit Sicherheitsgeschirr geführt, da er gern mal versucht sich aus dem Geschirr zu winden und auch genau weiß wie.

 

Harry lebte bisher mit verschiedenen Hündinnen bei uns im Tierheim, im Auslauf ist er richtig charmant, drinnen neigt er auch mal dazu zu mobben.
Bei Gruppenspaziergängen im Tierheim war er zwischenzeitlich ein gern gesehener Begleiter für Mensch und Hund, auf den auch nicht so souveräne Hunde sehr entspannt reagierten. Wir denken, dass wir diese Situation auch wieder mit ihm hinbekommen werden. Denn mit der richtigen Person an seiner Seite, mit etwas Fingerspitzengefühl für eine mögliche Überforderung und der nötigen Erfahrungen lässt er sich sicherlich bald wieder gut abholen und umlenken, wenn er sich selbst dann doch mal aufregen muss.
Da in seinem letzten Zuhause aber andere Hunde tatsächlich problematisch wurden, schauen wir uns das aber nun erstmal weiter an und arbeiten mit ihm gezielt daran.

 

Menschen gegenüber ist Harry aufgeschlossen und wenn er einen kennt sucht er auch körperlichen Kontakt und schmust mit seinen Bezugspersonen.

 

Harry ist ein toller Kerl, benötigt aber Personen, die ihn anleiten können und ihn souverän durch Situationen führen, ansonsten reagiert er ungehalten.
Er ist kein Statussymbol, sondern ein junger Hund, der sich Unterstützung bei seinen Baustellen wünscht und benötigt. Er ist kein Hund, der nebenher im Alltag „mitläuft“ und muss lernen Ruhepausen einzuhalten und zu genießen.
Hier im Tierheim hatte er sich schon toll gemacht, aber natürlich wird ihm ein Zuhause mit Struktur und weniger Stress sehr helfen, sich noch weiterzuentwickeln.
Für Harry wünschen wir uns erfahrene Menschen, am liebsten mit einem gut gesicherten Garten in dem er sich auch richtig austoben kann. Das Alleinebleiben hat Harry gut gemeistert, im neuen Zuhause muss das dann neu aufgebaut werden.  

 

Bei Interesse sollte Zeit zum Kennenlernen bei uns im Tierheim eingeplant werden, wir stehen Ihnen dabei natürlich gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Kima

  • Australian Shepherd
  • Hündin, intakt
  • Schulterhöhe ca. 45 cm
  • Geb. 14.04.2018
  • Im Tierheim seit: 29.09.2021

 

Kima ist zurück. Nicht weil sie Dinge getan hat, „die sie noch nie getan hat“, sondern weil genau das eingetreten ist, was wir bei ihrer Vermittlung deutlich besprochen haben. Leider hat dies direkt dazu geführt, dass sie wieder gehen musste.
Schwierig für uns, da wir hier unser Nadelöhr durch das Interessent*innen durch müssen, noch enger gestalten, schwierig aber vor allem für sie, denn diese Erfahrungen machen etwas mit dem Hund.
Kima hat misstrauisch und mit Abwehr auf die veränderten Bedingungen und neue Menschen reagiert und musste sofort gehen. 

Darum vorab: Kima wird Zeit benötigen! 

Zeit, die einhergeht mit Sicherheitsvorkehrungen für die Menschen, einem Sicherheit gebenden Rahmen für den Hund und der Möglichkeit Vertrauen aufzubauen.
Sie sucht einen Platz bei Menschen, die nicht enttäuscht sind, wenn genau das von ihnen verlangt wird. Denn nur dann hat Kima die Chance anzukommen.
Gleichzeitig bleibt das ein Thema, das sich ihre Menschen dauerhaft zur Aufgabe machen. Denn Kima kann dieses Vertrauen entwickeln, überträgt dies aber nicht automatisch dann auf alles Neue was kommt. Sie wird daher auch weiterhin nicht in eine Familie mit Kindern oder regelmäßigem Kinderbesuch vermittelt. 

 

Kima ist eine unsichere Hündin, die viel Halt und Anleitung vom Menschen braucht und diese auch gerne von ihrer Bezugsperson annimmt. Wenn sie diese Sicherheiten nicht bekommt versucht sie Situationen selbst zu regeln, was bedeutet sie geht auch mit kurzer Vorwarnung nach vorne gegen Personen.
Kima ist misstrauisch gegenüber Fremden und verteidigt sich und ihre Bezugsperson deutlich, wenn sie das Gefühl bekommt, dass sie dies muss.
Hier werden Menschen gesucht die ihr mit viel Geduld, Klarheit (nicht Druck!) und Einfühlungsvermögen zeigen, dass sie dies nicht muss.
Kima ist eine sehr schlaue Hündin, die schnell lernt und eine Aufgabe benötigt, um ausgelastet zu sein. Rassebedingt nicht untypisch, das wird leider bei Australian Shepherds gerne vergessen, da das hübsche Aussehen ablenkt.
Daher wünschen wir uns für unser Mädchen aktive Menschen die viel mit ihr unternehmen und sie auslasten fernab von „nur Gassi gehen“.
Ist das Eis einmal gebrochen, baut sie eine sehr innige Beziehung zu ihrem Menschen auf, ist sehr bedürftig nach Nähe und für jede Unternehmung zu begeistern. Kima fährt sehr gern Auto, liebt Wasser und das Rennen an der Schleppleine. Sie hat Jagdtrieb, ist da aber wirklich gut ansprechbar und anderweitig motivierbar. Apportieren und Suchspiele meistert sie mit links, also auch hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt und die Beschäftigung mit ihr macht einfach nur Freude. Neben dieser wichtigen Auslastung benötigt so ein Hund auch die Chance, zu lernen, zur Ruhe zu kommen, da sie von der Veranlagung sich eher keine Pausen gönnt.

 

Kima ist an den Maulkorb gewöhnt und trägt diesen problemlos, ein wichtiges Beispiel zu den oben genannten Sicherheitsvorkehrungen, gerade bei Tierarztbesuchen oder auch beim Kennenlernen von neuen Menschen innerhalb des Hauses. Sie ist verträglich mit anderen Hunden, läuft gut an der Leine und konnte gut alleine Bleiben. Wenn dies wieder richtig aufgebaut wird, gehen wir davon aus, dass Kima das auch wieder lernen wird. Wir können uns Kima grundsätzlich auch als Zweithund vorstellen, hier muss aber beachtet werden, dass Kimas Entwicklung und ihre Hundepersönlichkeit viel Zeit beansprucht und es sollte keines der Tiere zu kurz kommen. Generell braucht unsere Kima ein Zuhause in dem sie nicht zu viele Bezugspersonen hat. Sie wird nicht zu Kleintieren oder Katzen vermittelt. 

Kima in der Familie aufzunehmen bleibt eine Aufgabe, die sich nicht lösen wird, nur weil sie mit ihren Bezugspersonen über die Zeit eng zusammenwächst. Ihr Misstrauen gegenüber Fremden und anderen Personen wird bleiben, auch wenn wir sicher sind, dass sich ihr Kreis an Menschen, die sie gut um sich haben kann erweitern wird. Das zeigt sich auch bei uns im Tierheim.

 

Interessent*innen bewerben sich bitte mit einer aussagekräftigen Mail über mail@tierschutzverein-biberach.de

Mika

  • Sennenmix
  • Rüde, intakt
  • Geb. ca. 2012
  • im Tierheim seit: 04/2021

Update 28.10.2022:

 

Mika wurde vor seinem Umzug zu uns nach Biberach sehr dramatisch mithilfe der Tierrettung aus seiner letzten „Station“ herausgeholt.
Wir haben darüber berichtet, waren gerührt von der Anteilnahme.
Seither darf Mika bei uns leben und ist soweit, endlich in sein finales eigenes Zuhause zu ziehen.
Mika zeigt sich bei Fremden distanziert – er will nicht viel von ihnen wissen und möchte auch in Ruhe gelassen werden.
Mit seinen Bezugspersonen geht er aber sehr wohl in Beziehung und bindet sich auch an diese, bleibt aber recht unaufdringlich im Kontakt.
Fellpflege gehört nicht zu seinen Lieblingsthemen. Hier sollte man dennoch dran bleiben, denn unser alter Herr hat recht viel Fell, das ihn auch viel massiger wirken lässt, als er ist.
Mika braucht keine Dauerbeschäftigung, er hat Freude an schönen Spaziergängen, schafft aber nicht mehr die größten Runden. Flanieren und sich selbst beschäftigen in Gemeinschaft, das macht ihn zu einem sehr angenehmen Begleiter.
Mika läuft gut an der Leine und ist ansprechbar, sowie recht gut motivierbar über Leckerlis. Das hilft – meist - seinem großen Sturkopf zu begegnen, wenn es ums Schnüffeln und Markieren geht.
In Hundebegegnungen ist Mika, wenn angeleitet durch den Menschen, recht unauffällig. Er ist verträglich mit Hündinnen, da teils aufdringlich, daher sollten diese ein gewisses Standing haben.
Mika sollte dabei vor Allem aber auch durch den Menschen Rahmenbedingungen bekommen, an denen er sich orientieren kann.
Rüden braucht er eher weniger. Katzen müsste man probieren.
Sonstiger Begegnungsverkehr von Auto, Jogger, Radfahrer, Straße stellen kein Problem dar. Doch hat Mika zum Beispiel wirklich große Angst vor Gewitter.
Wir suchen für Mika ein Plätzchen das ihm ermöglicht, zu sein, wie er ist.
Er hat seiner Geschichte viel verziehen, daher muss er nun wohlwollend und in Ruhe seinen Lebensabend zu verbringen dürfen.
Er wird nicht Familien mit Kindern vermittelt. 
Wie gut würde er zu eher zu gemütlichen Leuten passen, am liebsten mit eingezäuntem Garten, in dem er ein bisschen streunern und herumliegen darf?
Wir finden sehr gut und freuen uns über Interessent*innen, die uns eine Mail schreiben an mail@tierschutzverein-biberach.de mit ein paar Infos zur Lebenssituation.

 

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Update 07.05.2021:

 

Neuer Name neues Glück. Paule heißt nun MIKA!


Nachdem wir unseren neuen Bewohner Paule vorgestellt haben, entstand der Kontakt zu Menschen, die einen immensen Einsatz geleistet haben, um ihn aus seiner Situation zu befreien.
Das ganze Ausmaß seiner Lebensumstände erschüttert uns und umso mehr freuen wir uns, dass er nun bei uns ist.

Ein großes großes Dankeschön an Bea und die Tierrettung LV Südbaden e.V.
- ihr habt einen wunderbaren (ehrenamtlichen!) Job gemacht!

Zeit für einen Neustart, machen wir einen Knopf an sein altes Leben.
Aus Paule wird MIKA. Manchmal braucht es einen kompletten Neuanfang.

Mika war auf seinem ersten Ausflug rund um sein neues Zuhause und wir sind sehr zuversichtlich, dass der Bub bald nur noch nach vorne blicken wird.

Wer die Tierrettung LV Südbaden e.V. unterstützen möchte kann ihnen auf verschiedene Wege unter die Arme greifen,
z.B. über Paypal: info@tierrettung-suedbaden.de

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Herzlich Willkommen Mika!

 

Hunde wie Mika gibt es Einige – sie leben auf ihre ganz besondere, spezielle Art mit ihrem Menschen zusammen.
Wenn dann im Leben des Menschen von diesen Hunden etwas passiert, dann möchte sie niemand haben.
Denn Mika ist kein Hund für Jedermann, kein Hund für eine Familie mit Kindern.
Er hat seinen schweren Rucksack mit Themen gepackt und ist bei uns ins Tierheim eingezogen. Wir haben ihn bewusst aufgenommen mit der Klarheit, dass er nicht schnell wieder ausziehen wird und der Unklarheit ob er überhaupt vermittelt werden kann.
Denn sonst hätte er keine Chance mehr bekommen.

 

In diesen Zeiten, wo für einen Rassewelpen 6.500 EUR gezahlt werden
(Ebay-Kleinanzeigen-Fund), wo Menschen nach dem Aussehen des Hundes entscheiden, unabhängig von den so oft gesundheitlich katastrophalen Zuständen und Verpaarungen der Hunde - wer entscheidet sich da schon für einen älteren Mischlingsrüden der sich nicht anfassen lassen möchte, Fellpflege als „überflüssig“ empfindet (die Nähe und das Gezuppel muss man auch erst einmal aushalten können) und der keinen Besuch ins Haus lässt?

 

Nun denn, kleiner Mika – komm erstmal an, wir zeigen Dir, dass man Menschen auch vertrauen kann.

Wir werden mit Mika nun langsam an verschiedene Dinge herangehen, mit ihm arbeiten und hoffen, dass er seine Freude an Menschen entdeckt.
Bis dahin freut sich Mika über Paten, die ihn auf seinem Weg begleiten!

 

Wir halten Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden!

Yuki

Yuki ist in ihr neues Zuhause umgezogen.

Viele andere Fellnasen warten noch sehnsüchtig darauf.    

  • mittelgroßer Mischling
  • Hündin, kastriert
  • Geb. 21.11.2014

Ganz besondere Menschen gesucht!

 

Für unsere Yuki müssen sich Interessenten im Vorfeld bewusst sein, dass sie sie ausgiebig im Tierheim kennen lernen müssen.

 

Als Yuki zu uns kam, war klar, dass sie sich sehr schwer tut eine Beziehung zu Menschen aufzubauen – hier benötigt es also viel Geduld und Fingerspitzengefühl.

 

Mittlerweile durften wir Yuki kennenlernen und sie zeigt uns, dass sich hinter der besorgten und misstrauischen Hündin auch eine andere Seite verbirgt.
Eine lustige, freche, fröhliche! Yuki ist in Kontakt zu Menschen aktuell weiter noch in Hab-Acht Stellung, lässt sich aber von ihr vertrauten Personen ein Geschirr anziehen, anleinen und geht alleine und in Begleitung ihres Kumpels und Mitbewohners King sehr gerne spazieren. Hier wird sie immer selbstständiger und kann sich auch ohne ihn mit der Umwelt auseinandersetzen.
Ihren neuen Menschen muss aber klar sein, dass Yuki gut gesichert werden muss beim Spaziergang und auch sehr lange nicht ableinbar sein wird.
Auch das Anleinen muss ritualisiert werden, sie versucht, sich vorerst Berührungen zu entziehen so gut es geht. Doch freuen wir uns so sehr, dass Yuki anfängt Streicheleinheiten einzufordern, es ist so charmant und sie hat einen besonderen Gefallen daran gefunden vorsichtig gekrault zu werden.

 

Im Auslauf tobt unsere Yuki herum und ist auch in Kontakt mit ihren Menschen.
Denn womit man sie „kriegt“, das ist Futter. Hierbei ist sie auch nicht zögerlich und kann einem sogar auf den Schoß klettern, um an den geliebten Snack zu kommen. Sie hört mittlerweile auch sehr gut auf ihren Namen, kommt auf Zuruf und lässt sich für gemeinsame Runden aus freien Stücken durch den Auslauf motivieren.

Von unserem King schaut Yuki sich sehr viel ab und er gibt ihr die Sicherheit, die sie braucht.


Wir werden Yuki nur als Zweithund zu einem souveränen Rüden vermitteln.
Im Tierheim hat Yuki einige Hundekumpelinen und -kumpels in allen Größen und Altersklassen.

 

Yuki wird mutiger, weiß immer mehr was sie möchte und was nicht.
Mit King kann sie durchaus mittlerweile auch mal „diskutieren“, andere Hunde werden auch mal im Vorbeigehen kommentiert, oder aber ein Futterbeutel geklaut. Sie muss lernen, auch Grenzen einzuhalten, um selbst Souveränität zu erhalten und sich an diesen Grenzen zu orientieren. Ihr hilft es nicht, aus Mitleid auf ihre Sorgen und ihr Misstrauen reduziert zu werden.

Yuki braucht faire, klare Menschen an ihrer Seite, mit einer Portion Humor und Durchhaltevermögen.

 

Yuki hätte nicht nur gerne einen Hundekumpel sondern auch noch einen gut umzäunten Garten, in dem sie nach Eingewöhnung auch mal an einer Hausleine oder ohne Leine rumtoben kann.

 

Wer sich auf Yuki einstellt, wird erleben, wie toll sie sich entwickelt, wenn sie Vertrauen zu ihren Menschen bekommt.

 

Yuki muss noch viel in ihrem Leben lernen, unter anderem das Alleine bleiben.

 

Wer Yuki kennenlernen möchte wird mit ihr gemeinsam wachsen müssen und die Bereitschaft zeigen, dass es auch Rückschritte zu verkraften gilt.

Es lohnt sich, das zeigt uns ihre Entwicklung der letzten Monate!

 

Bei Interesse melden Sie sich bitte vorab bei uns für einen Kennenlerntermin, so dass gesichert ist, dass Yukis Bezugspersonen den Termin mit Ihnen wahrnehmen.

 

Bitte vorab per Mail unter Angabe Ihrer Erfahrungen und Rahmenbedingungen melden: mail@tierschutzverein-biberach.de

Lexa

  • Rottweiler
  • Hündin
  • Geb. 2017
  • im Tierheim seit: 04.10.2018

 

Für Lexa, eine zierliche, kleiner Rottweilerhündin suchen wir souveräne, hundeerfahrene Menschen, die einen unsicheren Hund führen können.
Wenn Lexa Angst bekommt oder gestresst ist, kann sie sehr unfreundlich werden.
Bei fremden Personen benötigt sie Zeit, um Vertrauen zu fassen. Dann ist sie sehr verschmust und bindet sich stark an Ihre Person.
Lexa spielt gerne und kommt gut mit ihren Artgenossen aus.
Leider ist eins ihrer Hinterbeine eine große Baustelle. Eine OP zur Entfernung einer Schraube hat sie schon hinter sich.  
Sie ist deshalb nur eingeschränkt belastbar. Lexa wird aufgrund Ihrer Unsicherheit nicht in eine Familie mit kleinen Kindern vermittelt.
Gerne aber als Zweithund.

 

Lexa benötigt Menschen, die sich auf Ihre Themen einstellen können und möchten und Ihr helfen, ihre Sorgen in Bezug auf Ihre Umwelt zu minimieren.
Hierfür wird sie langfristig Anleitung benötigen, an der sie sich orientieren kann.
Die Kennenlernzeit bei uns wird intensiv begleitet.

 

Bei Interesse melden Sie sich gerne vorab per Mail über mail@tierschutzverein-biberach.de unter Angabe Ihrer Lebenssituation. Wir melden uns dann bei Ihnen!

Bungee

  • Mischling
  • Rüde
  • Geb. ca. 2015

Bungee wurde bei uns in Pension gegeben und nicht mehr abgeholt.
Er ist mittelgroß, sehr lebhaft, quirlig und verspielt.
Menschen gegenüber sehr unsicher, er braucht eine klare Führung von seiner Bezugsperson. Ansonsten geht er nach vorne und versucht alles fern zu halten.
Das gilt in besonderem Maße für  Artgenossen.
Kontakt mit diesen gibt es im Moment nur mit Maulkorb.
Wenn er jemanden kennt und mag ist er sehr nett, freundlich und verschmust.
Gründliches Kennenlernen im Tierheim sollte man einplanen.
Er soll zu hundeerfahrenen, souveränen Menschen ohne Kinder.
Bungee ist  ein wirklich netter Hund  mit viel Potential, es steckt aber noch sehr viel Arbeit drin.

Kiri

  • Mischling
  • kastrierte Hündin
  • Schulterhöhe 50 cm
  • Geb. ca. 2012
  • im Tierheim seit: Januar 2018

Für Kiri müsste das Leben einfach noch einmal neu beginnen.
Schon zweimal „gerettet“ – zuerst aus einem ausländischen Tierheim, dann aus schlechter Haltung – hat sie bisher nicht viel Schönes erlebt. Das hat tiefe Spuren in ihrer kleinen Seele hinterlassen.

Kiri ist gegenüber Menschen wie Artgenossen sehr misstrauisch, sie möchte alle gleichermaßen erst einmal fernhalten und wird hier auch deutlich.
Dennoch lebt sie bei uns gut mit einem Rüden zusammen und darf nun auch bei Spaziergängen mit fremden Hunden und Menschen lernen, dass ihr nichts passiert. Das meistert sie aktuell hervorragend, wir sind richtig stolz auf sie.
Wir achten sehr darauf, dass wir sie dabei nicht überfordern und gleichen diese Trainingssituationen mit viel Ruhe aus.

Kiri ist bei ihren Bezugspersonen unglaublich anhänglich, sucht extrem nach Nähe und Zuwendung, genießt es, gestreichelt und gekrault zu werden und geht eine sehr enge Bindung ein.
Kiri fährt gerne Auto und lässt sich auch problemlos einen Maulkorb aufziehen – besonders beim Tierarztbesuch ein Muss.

Unsere Kiri liebt Bewegung, im Auslauf tobt sie ausgelassen und nimmt richtig Fahrt auf. Spaziergänge mit ihr sind nicht immer ein Vergnügen, wenn sie mit vielen Begegnungen verbunden sind; das ist Stress für Mensch und Hund.
Ganz anders ist es, wenn sie draußen im Wald oder auf den Feldern an der langen Leine geht: sie ist entspannt, schnüffelt neugierig und verfolgt Spuren, sucht dabei aber immer wieder den Kontakt und ist gut ansprechbar, solange kein „Feind“ oder Wild in Sicht ist. Kiri hat einen ausgeprägten Jagdtrieb.
Wir merken aber, dass die genannten Situationen mit einer souveränen Anleitung immer wieder richtig gut von ihr gemeistert werden und bleiben weiter dran, dass sie sich hier entwickeln darf, denn sie MÖCHTE und das ist unser Ansporn.
Ein städtisches Umfeld würde sie aber maßlos überfordern.

Kiri braucht die Chance, ein drittes Mal ins Leben zu starten, bei einem Menschen, der ihr Bedürfnis nach Ruhe und Geborgenheit versteht, ihr Sicherheit gibt und sie Schritt für Schritt noch einmal alles neu verstehen lässt.
Viel Geduld und (Hunde-) Erfahrung sind nötig, um sich mit ihr über jeden kleinen Fortschritt zu freuen.
Sie wird vermutlich immer wieder von ihren schlechten Erfahrungen eingeholt werden und braucht Zeit, bis das Neue und Schöne im Leben die alten Wunden überdecken wird. Kiri wird es durch eine intensive Bindung und stürmische Liebe danken.

Für Kiri ist ein Einzelplatz in einem sehr ruhigen, ländlichen Zuhause ideal, am besten auch bei einer Einzelperson, die viel Zeit für sie hat.
Das Kennenlernen wird dauern, auch dafür muss so viel Zeit eingeräumt werden, wie Kiri braucht.
Wir wünschen uns einen kooperationsbereiten, offenen Menschen, der sich mit uns austauscht und unsere Erfahrungen annehmen kann.
Denn noch einmal darf der neue Start für Kiri nicht scheitern.
Deshalb bekommen Interessenten einen festen Ansprechpartner, der die Zeit des Kennenlernens und die erste Zeit zuhause begleiten wird.  

Kuno

  • Aussie-Schäfer-Mix
  • Rüde
  • Geb. 2015
  • Im Tierheim seit: 25.01.2016

Wichtiger Hinweis vorab!
Kuno ist kein Familienhund, er wird nicht zu Kindern vermittelt.
Er ist nur für erfahrene, besonnene Menschen geeignet, die Hunde lesen können und mit schwierigen, verteidigungsbereiten Hunden umgehen können.
Kuno ist verträglich mit Artgenossen und mit Katzen, wurde "erzogen" und blieb in seinem vorherigen Zuhause ohne Probleme alleine.

 

Doch Kuno ist sehr misstrauisch und geht in ihm unangenehmen Situationen nach vorne - hierbei muss nicht viel von ihm gewollt werden, bis er aus der Haut fährt, da reichen auch schon Berührungen.

 

Für Kuno suchen wir die Nadel im Heuhaufen! Doch geben wir nicht auf.

 

Bei Interesse müssen Sie unbedingt vorher anrufen und Termin ausmachen!

Hier finden Sie uns

Tierschutzverein im Landkreis Biberach e. V.

Hubertusweg 10

88400 Biberach

Kontakt

Tel.: (0 73 51) 50 67 00

Fax: (0 73 51) 50 67 02

 

Email:
mail@tierschutzverein-biberach.de

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Bankverbindung

Kreissparkasse Biberach
IBAN: DE66654500700000053538

BIC: SBCRDE66

 

Volksbank Ulm-Biberach eG

IBAN: DE22630901000013948008
BIC: ULMVDE66

Seite erstellt am: 04. Oktober 2015

letzte Änderung:
23. Januar 2023

Druckversion | Sitemap
© Tierschutzverein im Landkreis Biberach e.V.