Wir bitten die Tierfreunde, die Interesse an einem unserer Hunde haben, um vorherige Kontaktaufnahme per Telefon oder Email, damit sichergestellt ist, dass ein Ansprechpartner vor Ort ist, der sich genügend Zeit für ein Beratungsgespräch nehmen kann.
Da die Beratungs-/Vermittlungsgespräche für unsere Tierheimhunde von ehrenamtlich Tätigen durchgeführt werden, wäre es schade, wenn der Weg zu uns umsonst gefahren wird, der Hund evtl. gerade auf einem längeren Gassigang unterwegs ist oder die zuständige Person vielleicht schon mehrere andere Gespräche an diesem Tag terminiert und dann keine Zeit für Sie hat.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Leila – eine treue Seele auf der Suche nach einem neuen Zuhause.
Leila ist eine junge Mischlingshündin aus Belgischem Schäferhund und Bracke, geboren am 03.05.2022.
Sie kam nicht aus eigenem Verschulden zu uns ins Tierheim – die schwere Erkrankung ihrer Besitzerin machte eine weitere Haltung leider unmöglich.
Leila ist eine gutmütige, menschenbezogene Hündin, die Nähe und Orientierung beim Menschen sucht.
Sie ist stubenrein und kann nach einer Eingewöhnungszeit auch gut alleine bleiben. Mit Männern, Frauen und Kindern zeigt sie sich freundlich und offen.
In ihr steckt jedoch auch eine aktive, kluge Hündin mit Jagdtrieb und ordentlich Energie. Zäune sind für Leila kein großes Hindernis, und an der Leine reagiert sie derzeit noch unsicher auf andere
Hunde – hier braucht sie verständnisvolle, konsequente Menschen, die Lust haben, mit ihr zu arbeiten und ihr Sicherheit zu geben. Mit Rüden ist sie bislang verträglich.
Da wir Leila noch weiter kennenlernen, werden wir ihre Entwicklung natürlich weiter begleiten und Updates folgen lassen.
Leila sucht kein Zuhause „von der Stange“, sondern Menschen mit Herz, Zeit und Hundeverstand, die ihr zeigen, dass sie sich wieder fallen lassen darf.
Wer ihr diese Chance gibt, bekommt eine loyale Begleiterin, die bereit ist, ihr Herz neu zu verschenken.
Bei Interesse bitte Mail an mail@tierschutzverein-biberach.de und vergesst eure Telefonnummer bitte nicht.
Sammy – verschmuste Schnüffelnase mit Charakter sucht hundeerfahrenes Zuhause.
Sammy ist eine 7-jährige Mischlingshündin mit viel Persönlichkeit und einem großen Herzen für ihre Menschen.
Hat sie einmal Vertrauen gefasst, zeigt sie sich sehr verschmust, verspielt und anhänglich. Gemeinsame Zeit und Aufmerksamkeit genießt sie sichtlich.
Besonders begeistert ist Sammy von Schnüffelspielen – Nasenarbeit findet sie einfach super! Auch Schnee liebt sie sehr und ist mit Freude draußen unterwegs. Autofahren kennt und mag sie ebenfalls,
sie fährt entspannt mit.
Sammy bringt einen Jagdtrieb mit, lässt sich dabei aber gut ansprechen und wieder „abholen“. Begegnungen mit anderen Hunden meistert sie je nach Sympathie – hier entscheidet für sie die Chemie.
Im Alltag gibt es ein paar Dinge, die ihre zukünftigen Menschen beachten sollten:
Kleine Kinder und Kinderwagen überfordern Sammy, daher sucht sie ein Zuhause ohne kleine Kinder. Manche Fußgänger,
Fahrradfahrer und bestimmte LKWs werden von ihr verbellt – mit klarer Führung ist sie dabei jedoch gut händelbar.
Beim Tierarzt ist Sammy mit Maulkorb problemlos zu managen.
Für Sammy wünschen wir uns hundeerfahrene Menschen, die ihr Sicherheit geben, ihre Signale lesen können und Lust haben, mit ihr zu arbeiten und gleichzeitig zu kuscheln.
Dann bekommt man eine treue Begleiterin, die eng bei ihren Menschen ist und viel Freude in den Alltag bringt.
Titus – ein Charakterkopf mit großem Herzen
Titus ist ein etwa 10-jähriger Appenzeller-Mix und ein echter Charakterhund.
Sein Start ins Tierheim war alles andere als leicht: Titus hat sein Herrchen verloren und brauchte hier vor allem eines – Zeit und Ruhe.
Anfangs hat er klar signalisiert, dass er Abstand möchte. Und genau das sollte man bei ihm ernst nehmen.
Doch dann ist der berühmte Knoten geplatzt. Ganz in seinem Tempo ist Titus auf seine Bezugsperson zugegangen, hat Streicheleinheiten eingefordert und ist stolz zu seinem ersten Spaziergang
aufgebrochen.
Seitdem zeigt er, was wirklich in ihm steckt.
Titus kommuniziert sehr deutlich – und vor allem lautstark.
Seine liebevoll genannten „Dämonengeräusche“ klingen für Ungeübte wie Knurren, sind aber einfach seine Art, sich mitzuteilen.
Wer bereit ist, seine Körpersprache zu lernen und fein hinzuschauen, wird schnell merken, wie ehrlich und klar Titus ist.
Mit anderen Hunden ist er verträglich und an der Leine ein gemütlicher Begleiter.
Hat man einmal sein Vertrauen gewonnen, verwandelt sich Titus in einen absoluten Schmusebären – mit ordentlich Humor im Gepäck.
Dann zeigt er sich als echter Witzbold, der Nähe genießt und seine Menschen zum Lächeln bringt.
Titus braucht Menschen mit Geduld, Verständnis und dem Wunsch, einem Hund die Zeit zu geben, die er braucht. Wer sich darauf einlässt, wird mit einem treuen, liebevollen Begleiter belohnt, der trotz seines Alters noch viel zu geben hat.
Mutter & Sohn suchen ihr Glück
Nami
Franz. Bulldogge-Labrador-Mischling
Geboren 2018
Unsere Nami, geboren 2018, ist eine außergewöhnlich liebenswerte Hündin und ein ganz besonderer Mix aus Französischer
Bulldogge und Labrador
Gemeinsam mit ihrem Sohn Benni kam sie ins Tierheim, nachdem beide ihr Zuhause verloren hatten. Nun sucht Nami – gerne auch zusammen mit ihrem Sohn – ein warmherziges und stabiles Zuhause, in dem sie
endlich ankommen darf.
Nami ist ein echter Sonnenschein: freundlich, fröhlich, verschmust und unglaublich menschenbezogen. Sie liebt es, gestreichelt zu werden, sucht aktiv die Nähe ihrer Menschen und bringt mit ihrer
offenen Art jeden Tag Freude ins Leben.
Sie ist bewegungsfreudig und liebt Spaziergänge sehr. Dabei läuft sie schön an der Leine, ist neugierig und motiviert unterwegs.
Aufgrund ihres besonderen Körperbaus – kräftiger Labrador-Oberkörper auf eher kurzen, bulldoggentypischen Beinen – sollte sie mehrere kleinere Gassirunden pro Tag bekommen statt langer, belastender
Strecken.
Das schont ihre Gelenke und verhindert Überanstrengung.
Manchmal muss man sie sogar liebevoll bremsen, weil sie selbst gar nicht merkt, wenn es zu viel wird.
Auch ihr zukünftiges Zuhause sollte möglichst ebenerdig sein, da Treppen auf Dauer ihre Gelenke belasten würden.
Als Nami ins Tierheim kam, hatte sie ein paar Kilos zu viel – doch sie hat bereits großartig abgenommen und fühlt sich nun sichtbar wohler und fitter.
Charakterlich bringt Nami neben ganz viel Liebe auch eine charmante Portion Eigenwilligkeit mit.
Manchmal zeigt sie sich etwas stur, doch mit Geduld, Humor und klarer Führung ist sie wunderbar lenkbar und stets kooperativ.
Ihre großen Leidenschaften:
– Wasser – besonders Pfützen. Nami ist eine echte Wasserratte!
– Autofahren – das genießt sie sehr und fährt entspannt mit.
Mit ihrem Sohn Benni versteht sie sich hervorragend.
Andere Hunde durfte sie bisher noch nicht kennenlernen, daher sollten neue Hundekontakte langsam und behutsam aufgebaut werden.
Nami sucht Menschen mit Herz, die ihre Lebensfreude teilen, ihr Bewegung ermöglichen und gleichzeitig auf ihre körperlichen Bedürfnisse achten.
Wer Nami adoptiert, gewinnt eine treue, fröhliche und einzigartige Begleiterin mit einem ganz besonderen Charme.
Lerne Nami kennen – vielleicht wartet genau sie auf dich!
Benni
Mischling (franz. Bulldogge/Labrador/Bernhardiner)
Geboren 2021
Benni – sensibler Charmeur mit großem Herzen sucht ruhiges Zuhause.
Benni kam gemeinsam mit seiner Mutter Nami zu uns ins Tierheim.
Der hübsche Mix aus Französischer Bulldogge, Labrador und Bernhardiner hat bisher hauptsächlich in Haus und Hof gelebt – das „richtige“ Leben draußen in der Welt ist für ihn noch
neu.
Inzwischen läuft Benni schon recht ordentlich an der Leine und genießt seine gemütlichen Spaziergänge.
Er liebt feste Abläufe und klare Strukturen – Veränderungen und Neues sind für ihn anfangs schwierig, aber mit Geduld und Ruhe öffnet er sich Schritt für Schritt.
Druck verträgt er nicht gut, dafür lernt er mit liebevoller Konsequenz umso nachhaltiger.
Bei Menschen, die er kennt und mag, ist Benni ein wahrer Schmusebär und sucht aktiv die Nähe.
Fremden begegnet er zunächst vorsichtig, fasst aber mit der Zeit Vertrauen.
Mehr und mehr gelingt es ihm, aus sich herauszukommen und seine fröhliche, manchmal etwas alberne Seite zu zeigen.
Benni ist verfressen (was das Training erleichtert) und liebt Plüschtiere – diese halten bei ihm allerdings meist nicht
allzu lange.
Sein Dickkopf gehört einfach zu ihm und macht ihn zu einem ganz besonderen Charakter.
Für Benni wünschen wir uns ein ruhiges, sehr ländlich gelegenes Zuhause bei hundeerfahrenen, geduldigen Menschen.
Ein turbulentes Familienleben oder ein Alltag im Mehrparteienhaus würden ihn überfordern.
Klare Strukturen und Stabilität sind für seinen Start im neuen Leben wichtig.
Einen Maulkorb kennt Benni – beim Tierarzt ist dieser auch notwendig.
Er kann gerne gemeinsam mit seiner Mutter Nami vermittelt werden, muss aber nicht – schließlich tut ein wenig Abstand zur
Mama manchmal auch gut.
Fazit:
Ein toller Hund mit großem Herz, in dem noch viel Potenzial steckt – Arbeit, die sich ganz sicher
lohnt!
Bei Interesse bitte Mail an mail@tierschutzverein-biberach.de und vergesst nicht eure Telefonnummer zu
schicken.
Mein Name ist Lenny und ich bin seit Januar 2025 im Tierheim.
Mein größter Wunsch wäre ein eigenes Zuhause.
Ich brauche nur Menschen, die mir Halt und Liebe geben.
Diesen verspreche ich, dass ich treu und loyal, wie es Herdenschutzhunde eben sind, immer auf sie aufpassen werde.
Da ich nie gelernt habe, wie das Leben im Haus ist, müsste man mir dies erst zeigen. Ein eingezäunter Garten wäre mein Traum, in dem ich herumtollen und Haus und Hof bewachen kann.
Autofahren kenne ich auch – wir müssen es nur noch einmal üben, denn es ist schon eine Weile her.
Ich liebe lange und ausgiebige Spaziergänge und begegne vielen Dingen sehr neugierig und aufmerksam.
Manchmal stelle ich mich auf einen Hügel und bewundere die Schönheiten der Natur.
Man sagt von mir, ich sei stürmisch. Das liegt daran, dass ich mich so sehr freue, wenn es zum Gassigehen geht, und mich kaum zurückhalten kann.
Daher brauche ich eine starke Führungshand, um mich zu leiten.
Nach einiger Zeit, wenn ich mich ausgetobt habe, kann ich schön an der Leine laufen.
Durch meine stürmische Art wäre es gut, wenn keine kleinen Kinder mehr im Haus leben würden. Ich verstehe mich gut mit
meinen Artgenossen.
Bei Hundebegegnungen entscheidet die Sympathie. Mein Jagdtrieb ist auch etwas ausgeprägt, stellt aber kein Problem dar, da das Interesse nur kurz anhält.
Meine Bezugsperson sagt immer, ich bin ein Lausbub – das liegt wahrscheinlich an meinen Sommersprossen auf der
Nase.
Ich liebe es, mich auf dem Boden, im Gras und ganz besonders im Schnee zu wälzen.
Ich genieße die Zeit mit meinen Bezugsmenschen, mit denen ich auch sehr gerne mal schmuse und kuschle. Und wenn man mich
dann noch bürstet, bin ich hin und weg.
Mein Name Lenny bedeutet „der Entschlossene“ und „starker Löwe“.
Ich habe mich entschlossen, wie ein Löwe um dich zu kämpfen – mit all meiner Liebe – und als treuer Begleiter an deiner Seite zu sein, bis zum letzten Tag, wenn du mich nur lässt.
Dein Lenny
Viel zu lange wartet dieser besondere Rüde schon darauf, dass endlich seine Menschen kommen und ihm zeigen, wie sich ein richtiges Zuhause anfühlt.
Dabei hat Foxy in seinem jungen Leben schon einiges durchstehen müssen. Trotzdem hat er sich sein großes Herz und seine
Lebensfreude bewahrt.
Was ihm jetzt noch fehlt, sind Menschen, die ihm Zeit geben, Vertrauen zu fassen, und ihm die Sicherheit schenken, nach der er sich so sehr sehnt.
Foxy ist ein unglaublich kluger und aktiver Hund, der unbedingt Aufgaben für Kopf und Nase braucht. Einfach nur spazieren
gehen reicht ihm nicht – er möchte arbeiten, lernen und gemeinsam mit seinen Menschen etwas erleben.
Suchspiele, Apportieren, Fährtenarbeit oder andere Formen der Beschäftigung machen ihm riesigen Spaß.
Wenn er mit seinen Bezugspersonen arbeiten darf, blüht er richtig auf.
Leider hatte Foxy in der Vergangenheit einen Autounfall. Er wurde operiert und trägt seitdem eine Platte. Dadurch ist er
körperlich etwas eingeschränkt, was man manchmal an seinem Gangbild erkennen kann.
Mit Unterstützung – zum Beispiel durch Physiotherapie – könnte man ihn hier sicherlich noch gut begleiten.
Trotz allem lässt sich Foxy seine Freude am Leben nicht nehmen.
Auf Bewegungsreize reagiert Foxy zwar, ist aber gut ansprechbar und lernwillig. Fahrradfahrer, Jogger oder Gruppenspaziergänge sind mittlerweile kein großes Problem mehr für ihn.
Mit anderen Hunden spielt er zwar, kann dabei aber schnell sehr bestimmend und etwas grob werden – auch gegenüber Hündinnen. Deshalb wünschen wir uns für Foxy am liebsten ein Zuhause, in dem er Einzelprinz sein darf und die volle Aufmerksamkeit seiner Menschen bekommt.
Fremden gegenüber zeigt er sich zunächst vorsichtig und misstrauisch.
Hat er jedoch Vertrauen gefasst, bindet er sich sehr eng an seine Menschen und ist ein unglaublich loyaler Begleiter.
Aufgrund seiner Vorgeschichte suchen wir für ihn ein Zuhause ohne kleine Kinder.
Foxy ist kein Hund „für nebenbei“. Er sucht Menschen mit Herz, Geduld und Verständnis – Menschen, die ihn an die Pfote nehmen und ihm zeigen, dass das Leben auch schön und sicher sein kann.
Es gibt noch einiges über Foxy zu erzählen, das wir lieber persönlich besprechen möchten.
Wenn ihr glaubt, dass Foxy genau zu euch passen könnte, schreibt uns bitte eine Mail an mail@tierschutzverein-biberach.de und gebt eure Telefonnummer mit an.
Wir melden uns bei euch und vereinbaren einen Kennenlerntermin.
Vielleicht wartet Foxy schon viel zu lange genau auf euch – auf die Menschen, bei denen er endlich ankommen darf.
Mo – besonderer Hund sucht besondere Menschen.
Mo lebt seit Mai 2023 bei uns im Tierheim.
Nach schweren Beißvorfällen innerhalb der Familie wurde er abgegeben.
Deshalb suchen wir für Mo ausschließlich sehr erfahrene Hundehalter, die Hunde gut lesen können und bereit sind, sich intensiv mit ihm auseinanderzusetzen. Hundeanfänger sowie Familien mit Kindern
kommen nicht infrage.
Aktuell ist Mo nicht zur Vermittlung bereit, und wir können nicht abschätzen, ob oder wann sich das ändern wird.
Da Mo voraussichtlich noch längere Zeit im Tierheim leben wird, freuen wir uns sehr über Patenschaften, die ihn auf seinem Weg unterstützen.
Nach einer Eingewöhnungszeit kann Mo etwas alleine bleiben und ist stubenrein. Jogger, Autos und Fahrradfahrer interessieren ihn nicht.
Hundebegegnungen haben sich bereits deutlich verbessert.
Der Vertrauensaufbau bei Mo ist ein langer Prozess.
Wer sich für ihn interessiert, muss bereit sein, viel Zeit im Tierheim zu verbringen, um ihn kennenzulernen und eine stabile Beziehung aufzubauen.
Training & Entwicklung:
Mo nahm am Projekt „Schwierige Hunde“ teil und erhält weiterhin professionelle Unterstützung. Ziel des Trainings ist es,
seine Kommunikation mit Menschen wieder aufzubauen und ihm alternative Lösungswege aufzuzeigen. Mo ist ein misstrauischer Hund, insbesondere bei Ressourcen, beim Füttern, beim Tierarzt und in
Situationen, die vom gewohnten Ablauf abweichen.
Im Training wird großer Wert auf Ehrlichkeit, Ruhe und Verlässlichkeit gelegt.
Mo lernt, wieder zu kommunizieren, statt zu eskalieren.
Aktueller Stand:
Mo genießt inzwischen die Nähe seiner Bezugspersonen, lässt sich gerne anfassen und zeigt deutlich mehr Vertrauen. Er
kann problemlos angeleint werden, fährt sehr gerne Auto und ist bei Spaziergängen oft gut ansprechbar und motivierbar.
Immer häufiger entscheidet er sich bewusst dafür, Situationen zu verlassen, anstatt zu eskalieren.
Langsam darf Mo auch wieder seine alberne Seite zeigen.
Besonders Fährten- und Gerätearbeit bereiten ihm große Freude.
Im Zwinger zeigt Mo weiterhin situationsabhängig Abwehrverhalten gegenüber manchen Personen – daran wird konsequent weitergearbeitet.
Insgesamt zeigt er jedoch eine positive Entwicklung und ist bereit, bekannten Menschen Schritt für Schritt näher an sich heranzulassen.
Kleine Rassekunde:
Diese Hunderasse wird in Rumänien gezüchtet zum Schutz von Viehherden.
Die
Hauptmerkmale dieser Rasse sind Mut, Treue und Wachsamkeit.
Diese Anlagen sind bereits im Welpenalter erkennbar.
Seine Souveränität wird durch sein ruhiges und ausgeglichenes Wesen deutlich.
Der unabhängige und eigenständige Charakter wird bei der Erledigung von Aufgaben (Wachhund, Hirtenhund) deutlich.
Diesem Erbgut muss „sein“ Besitzer gerecht werden.
Andererseits ist der Carpatin für seine enge Bindung und Treue zu seinem Menschen bekannt. Gegenüber Artgenossen ist er reserviert, aber nicht aggressiv.
Jetzt zu Shari:
Shari
ist ein junges Hundemädel, die noch nicht viel kennen gelernt hat.
Was sie auf jeden Fall will, ist ein großes, umzäuntes Grundstück.
Das Mädel muss langsam auch an das Leben im Haus gewöhnt werden, das kennt sie bisher nicht. In geschlossenen Räumen legt sie sich hin und bewegt sich keinen Schritt mehr vorwärts. Hier wäre ein
direkter Zugang zu einem geschlossenen Grundstück sehr sinnvoll, um das Mädel langsam einzugewöhnen.
Leider
kennt sie es auch nicht an der Leine spazieren zu laufen. Wir gewöhnen sie im Tierheim gerade an ein Geschirr und gewöhnen sie jetzt auch dran, dass man an der Leine auch außerhalb ihres großen
Auslaufs laufen kann.
Mit Shari fängt man wirklich von ganz vorne an, braucht viel Zeit und vor allem viel Geduld.
Wenn sie zuverlässig an der Leine laufen wird, dann fangen wir auch an, sie an „Räume“ zu gewöhnen.
Bei uns zeigt sie sich zu allen Menschen sehr freundlich, freut sich über jeden Besuch in ihrem Freilauf und macht auch schon Übungen bereitwillig mit.
Mit anderen Hunden ist sie bisher gut verträglich, was sich allerdings im Alter auch noch etwas ändern kann.
Wir werden jetzt erstmal Shari einiges zeigen und werden zu gegebener Zeit ein Update geben.
Falls ihr Interesse an ihr habt, bitte eine Mail an mail@tierschutzverein-biberach.de und vergesst eure Telefonnummer nicht.
Buddy – Eigenständig, loyal und besonders
Buddy ist ein beeindruckender Hund – souverän, aufmerksam und mit einer Ausstrahlung, die sofort begeistert.
Im Tierheim zeigt er sich unkompliziert und freundlich, dennoch hat er bereits Vermittlungsversuche hinter sich, weil seine besonderen Bedürfnisse oft unterschätzt wurden.
Buddy weiß genau, was er will: Er verteidigt seinen Liegeplatz und seine Bezugspersonen kompromisslos und nimmt seine
Aufgabe, „aufzupassen“, sehr ernst. Besuch im Haus empfindet er als störend und möchte diesen nicht akzeptieren. Draußen zeigt er sich hingegen gelassen, solange man ihm seinen Raum lässt.
Menschen, die ihm mit Ruhe, Klarheit und Konsequenz begegnen, gewinnen schnell seinen Respekt – und mit Geduld auch sein Herz.
Für Buddy suchen wir ein ruhiges Zuhause ohne Kinder und ohne viel Besuch, idealerweise mit einem eingezäunten Garten,
den er sehr genießen würde.
Seine neuen Menschen sollten Erfahrung mit selbstbewussten Hunden haben und ihm die strukturierte Führung geben, die er braucht.
Im Alltag ist Buddy ein sicherer Begleiter: Neues schaut er sich interessiert an, lässt sich aber nicht so leicht aus
der Ruhe bringen.
Hundebegegnungen verlaufen entspannt, mit Hündinnen und kastrierten Rüden versteht er sich gut. Unkastrierte Rüden mag er dagegen nicht besonders.
Etwas Jagdtrieb bringt er mit, lässt sich aber gut ansprechen – Katzen gehören allerdings nicht zu seinen Freunden.
Seinen vertrauten Menschen gegenüber ist Buddy anhänglich, verschmust und treu. Fremde Menschen sollten ihn aber lieber
nicht anfassen.
Fellpflege findet er nicht toll, lässt sie mit genügend Vertrauen aber zu – was bei seinem langen Fell wichtig ist.
Buddy fährt gern Auto, liebt Wasser, ist stubenrein, kann alleine bleiben und läuft sehr angenehm an der Leine.
Buddy ist kein Hund für jedermann – aber für die richtigen Menschen wird er ein loyales Familienmitglied und ein
wunderbarer Gefährte fürs Leben.
Bei Interesse bitte Mail an mail@tierschutzverein-biberach.de und vergesst eure Telefonnummer nicht.
Früher Power 150 %, jetzt nachdem sie etwas älter ist, noch 120%
Geboren, um ein Leben im Tierheim zu verbringen!
Tiffy, eine von vielen. Unbedarft angeschafft, dann
ins Tierheim abgeschoben.
Viele dieser arbeitsintensiven Hunde haben das gleiche Schicksal wie Tiffy.
Im Tierheim hat Tiffy ihre Menschen, die sich um sie
kümmern, die sie jeden Tag zum spazieren laufen holen, die mit ihr Ausflüge machen, die mit ihr arbeiten…
Schön wäre es dennoch, wenn Tiffy ihre Menschen finden würde, die ihr ein Zuhause geben. Leute die sich darauf einlassen, sich lange Zeit beim kennenlernen lassen und, die sie souverän und fair
behandeln.
Malinois gehören einfach in erfahrene Hände, die mit
solchen arbeitsintensiven Hunden umgehen können und wollen. Viele Leute suchen ihre Rassen leider immer noch nach dem Aussehen raus und viele, wenn sie Glück haben, landen in Tierheimen.
Immer mehr fallen durch Beissvorfälle auf und ihnen droht die Einschläferung.
Wenn ich mit dem Text nur einen Menschen erreiche,
der sich vielleicht jetzt mehr Gedanken macht, bevor er sich einen Mali anschafft, bewahrt es vielleicht einen Hund vor dem gleichen Schicksal wie Tiffy.
Wir geben trotzdem nicht auf und suchen die Nadel im
Heuhaufen für Tiffy.
Bei Interesse bitte Mail an mail@tierschutzverein-biberach.de.
King ist ein großer, unkastrierter Mischlingsrüde, der bereits gut erzogen ist.
Er läuft zuverlässig an der Leine und kann nach entsprechender Eingewöhnung auch für kurze Zeit allein bleiben.
Seinen Bezugspersonen gegenüber zeigt sich King sehr anhänglich und verschmust. Fremden Menschen begegnet er zunächst
misstrauisch und kann abwehrend reagieren, vor allem wenn sie ihm zu nahe kommen.
Mit klarer, ruhiger Anleitung meistert er solche Situationen jedoch zunehmend souverän.
Im Tierheim hat King eine tolle Entwicklung gemacht. Er liebt ausgedehnte Spaziergänge, Schnüffeltouren und die
Aufmerksamkeit seiner vertrauten Menschen. Vertrauen fasst er inzwischen deutlich schneller, auch wenn er sein anfängliches Misstrauen noch nicht vollständig abgelegt hat.
Bei Spielzeug zeigt er eine leichte Ressourcenverteidigung, lässt sich dabei aber gut anleiten und spielt gerne gemeinsam mit seinen Menschen.
Mit Hündinnen versteht sich King gut, auf andere Rüden kann er hingegen verzichten. Einen ausgeprägten Jagdtrieb zeigt
er bislang nicht.
Für King suchen wir ein hundeerfahrenes Zuhause in ruhiger Umgebung.
Er ist kein klassischer Familienhund – Kinder sollten bereits älter und verständig sein. Häufig wechselnder Besuch, viel Trubel oder ein ständig „mit dabei sein müssen“ entsprechen nicht seinen
Bedürfnissen. Wichtig sind ihm feste Bezugspersonen, klare Strukturen und ausreichende Rückzugsmöglichkeiten.
Gerne begleiten wir Sie beim Kennenlernen von King hier im Tierheim und stehen Ihnen beratend zur Seite.
Ein wunderschöner Hund mit ausgebildetem Charakter und einem riesengroßen Herzen.
Vorab: Balu hält den traurigen Rekord des am längsten hier wohnenden Hundes.
Warum? Das weiß eigentlich keiner so genau. Aber Balu ist eben kein Hund, der auf jeden freudestrahlend und schwanzwedelnd zukommt, sondern einer, der Fremde am Zwinger beeindruckend auf Abstand hält.
Menschen dagegen, die ihm Sicherheit geben und denen er vertraut, schließt er ganz fest in sein großes Hundeherz!
Er liebt seine Streicheleinheiten und Schmeckies genauso wie seine "Me-Time" in der er am liebsten einfach mit seinem
Menschen abhängt.
Für seine Menschen würde er alles tun. Tagesformabhängig ist auch Fellpflege angesagt oder mal ein kurzes Spiel.
Was Balu sucht: Ein ruhiges Paar oder eine Einzelperson ohne Kinder, dafür aber bestenfalls mit Erfahrung mit Herdenschutzhunden, ein Haus mit eingezäuntem Garten ohne viele Treppen, ggf. könnte ihm eine vorhandene Hundedame gefallen.
Was Balu ausmacht: Er ist ein leinenführiger, charmanter und eigensinniger Quatschkopf, der die Grundkommandos
kennt.
Er kommuniziert klar und wenn ihm etwas nicht gefällt, warnt er ernstzunehmend. Balu beschützt Haus, Hof und Halter und würde auch effizient verteidigen, wenn man ihm diese Aufgabe überlassen
würde.
Er trägt einen passenden Maulkorb gerne in notwendigen Situationen, und wohnt im Tierheim seit jeher draußen, ein Leben im Haus kennt er nicht (mehr).
Für Balu wünschen wir uns Menschen, die Zeit für ein ausgiebiges Kennenlernen mitbringen.
Die Kennenlernzeit wird durch Balus Bezugsperson gerne intensiv begleitet.