Landestierschutzverband Baden-Württemberg e.V.

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DJ Seidel
erstellt am: 17.08.2002
aktualisiert am: 25.09.2011

Welttierschutztag

Welttierschutztag am 04. Oktober 2004

Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir.
Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir,
also sind sie uns gleichgestellte Werke des allmächtigen Schöpfers – unsere Brüder!

Hl. Franziskus von Assisi (1182 – 1226)

Eigentlich sollte es an jedem Tag selbstverständlich sein, unsere Mitgeschöpfe, die Tiere,
zu schützen und zu achten. Der 4. Oktober wurde jedoch zu Ehren und zum Andenken des am 03.10.1226 verstorbenen und am 04.10.1228 heilig gesprochenen Schutzpatrons der Tiere -
Franz von Assisi - 1950 auch in Deutschland offiziell wieder eingeführt.

Anläßlich dieses Tages möchten wir nochmals ausdrücklich darauf hinweisen, daß Tierschutz auch bereits im Kleinen einen Menge wert sein kann.
Auch bei dem im Herbst für die Igelüberwinterung im Garten zurückgelassenen Laubhaufen oder der Meldung von Mißständen in der Tierhaltung, wo andere einfach wegschauen, nach dem Motto
“Das geht mich nichts an!”, handelt es sich um aktiven Tierschutz!
Auch die Katze, die irgendwo abgemagert und krank in der Kälte herumirrt, braucht Hilfe. Meinungen wie, “die wird schon irgendwo was finden oder jemandem gehören”, sind leider immer noch genauso verbreitet wie falsch und führen zur weiteren Verbreitung des Elends herrenloser Katzen (die wohl irgendwann doch einmal jemandem gehört haben müssen), besonders jetzt im nahenden Winter.

Handeln Sie selbst tierschutzgerecht, überzeugen Sie Ihre Verwandten, Bekannten und Kollegen davon, jeden Konsum zu vermeiden, der das Tierelend fördert.

Jeder verkaufte Pelzmantel ist einer zuviel, jedes Ei, das nicht aus Bio- oder Freilandhaltung stammt, trägt dazu bei, Tierquälerei zu unterstützen.
Denn nur, wo Nachfrage da ist, wird auch weiter produziert.

Kaufen Sie nur Fleisch aus artgerechter Haltung. Fragen Sie Ihren Metzger gezielt danach, wo seine Tiere herstammen. Lassen Sie sich nicht mit der Antwort “aus der Region” abspeisen.
Gerade beim Bauern um die Ecke herrschen oft erschreckende Zustände, wie Kastenhaltung bei Schweinen in dunklen Ställen oder ähnliches.
Bio-Fleisch mag vielleicht etwas teurer sein, aber sie unterstützen dabei wenigstens keine tierquälerische Massenhaltung und, vielleicht darf es auch öfters mal ein vegetarisches Essen sein? Rezeptvorschläge gibt es besonders hier im Internet zur Genüge.

Bringen Sie auch bereits Ihren Kindern bei, worauf man beim Einkaufen achten sollte, um tierquälerische Massentierhaltung erst gar nicht zu unterstützen.
Nur der, dem seine Eltern in dieser Hinsicht ein Vorbild sind, kann später zu einem Erwachsenen werden, für den das Wort “Tierschutz” kein Fremdwort ist.

Für jede Meldung von Mißständen im Bereich der Tierhaltung, für jede Mithilfe, ob passiv oder aktiv sind wir vom Tierschutzverein immer wieder dankbar. Wenn jeder von uns auch nur einem Tier weiteres Elend erspart oder andere Menschen von einem (verantwortungs)bewussteren Umgang mit unseren Tieren überzeugen kann, ist uns schon viel geholfen.

Fragen, Anregungen, Kritik:

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