Landestierschutzverband Baden-Württemberg e.V.

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DJ Seidel
erstellt am: 17.08.2002
aktualisiert am: 25.09.2011

Reform des Jagdrechts

Reform des Jagdrechts dringend notwendig!!!

Quelle der Fotos:
Dt. Tierschutzbund

Darüber, daß unser mittelalterliches Jagdgesetz, dessen Vorschriften und Rechte für die Jäger wohl jeden einigermaßen “normal” denkenden Menschen nur verständnislos den Kopf schütteln lassen, längst geändert gehört, sind wir uns wohl alle einig.

Endlich sind jedoch auch unsere Politiker aufgewacht
- die längst überfällige Reform ist in Arbeit.

Im März 2004 hat die Bundesregierung Eckpunkte für eine nachhaltige Jagd und Eckpunkte zur Zukunft des Waldes vorgelegt und damit die Novellierung des Bundesjagdgesetzes und des Bundeswaldgesetzes eingeläutet.

Näheres hierzu finden Sie auf www.tierschutzbund.de sowie www.jagd-reform.de, wobei wir hier besonders um zahlreiche Nutzung der Protest-Mail-Funktion an die einzelnen verantwortlichen Politiker bitten!

Daß das Ermorden von jährlich Hunderttausenden Katzen, die bisher ganz legal getötet werden dürfen, nur weil sie sich außerhalb bestimmter Ortsgrenzen aufhalten, endlich verboten werden soll, dürfte besonders uns Haustierbesitzer freuen. Auch für das Töten von Hunden, ohne jeglichen Hinweis auf Wilderei, liegen dem Tierschutzbund nachweisliche Fälle vor!

Allein im Jahr 2003 wurden in den Bundesländern Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein 290 Hunde und 28.738 Katzen von Jägern ermordet
- und dies sind nur die offiziellen Zahlen!
Wenn man diese Zahl auf das gesamte Bundesgebiet hochrechnet, wird wohl jeder fassungslos vor Wut und Entsetzen.
Wie viele grausame Tierschicksale wohl hinter diesen Zahlen stecken?
Wie viele Tierbesitzer wissen wohl bis heute nicht, was aus ihrem Familienmitglied geworden ist, weil es nach seinem sinnlosen Tod einfach irgendwo verscharrt wurde?

Fragen, Anregungen, Kritik:

Mail an: